Hallo Deutschland, Namasté !
Nachdem Sylvie und Ich nun also unseren Bezirk 'Karol Bagh' kennengelernt hatten, das Geschäfts und Vergnügungsviertel rund um "Connaught Place" gesehn hatten, das alte, wie das neue Delhi erkundeten u n d am Bahnhof n i c h t betrogen wurden, fehlte nur noch der Teil der Sehenswürdigkeiten der weiter weg lag.
Delhis Distanzen sind eben nun mal anders als in Berlin, in Deutschland.
Sicher wäre auch alles mit öffentlichen Mitteln erreichbar, kostet nur eben auch Zeit.
Wir entschieden uns für den bequemen Part, des Mietwagens mit Fahrer. In diesen Ländern keine teure Sache, keine Unerschwinglichkeit.
Der Fahrer kostete, aus dem Hotel an der Rezeption buchbar, für den Tag, 10.00 - 19.00 Uhr, 1.000 IRp = 13 €, das kann man bezahlen, oder?!
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Von diesem Herrn und seinem Weggefährten wurden wir freundlichst eingeladen gegen ein paar Rupien uns einer Führung zum Tempel anzuschliessen
Wir entschlossen uns aber ihn erst auf dem Rückweg von Innen zu besichtigten (Bilder unten).
Blick nach Osten auf das "Gate", vom Staatspräsidentenpalast ausEs liegt im Zentrum Neu Delhis, zwischen Regierungsgebäuden, Parlament, Government, und ist als Gedenksstätte für die Opfer der zahlreichen Kriege in und um Indien gedacht.
Das Gate wird umgeben von sehr weitläufigen Parkanlagen, zwischen geradlinigen Paradestrassen, Alleen, der Heerstraße gleichend...
eine Mischung aus Washington und Arc de Triumph...fand ich... jedenfalls sehr angenehm wieder 'grün' zu sehen.
Als Abwechslung zu dem ganzen Großstadtstress...
Der Präsidentenpalast
"Gate of India" - Alle wollen sich davor fotografieren lassen. Vor'm 'Brandenburg Gate' siehts ja auch nicht anders aus...
Ehrenwache vor "Gate of India"
Man liest die "Dehli News"
Die nächste Station dauerte dann etwas, da unterwegs der nicht zu verachtende Verkehr uns zwang maximal 10 km/h zu fahren, wenn wir überhaupt fahren konnten. Puhhh... das möchte man nicht als Arbeitsweg haben.
Hinzu kommt die ständige Lärmbelästigung durch völlig sinnfreies hupen im Stau!!!
Unser Ziel war im Süden, in "South Delhi", die muslimische Ausgrabungstätte "Qutub-Minar"
ca. 90 Autominuten von unserem Hotel entfernt.
Kartenquelle:https://www.openstreetmap.de/
Eingangsbereich
Karten kauft man für 500 Rp p.Person (ca. 7€) am Ticketschalter gegenüber, auf dem Parkplatz an der Strasse, die direkt an der Stätte vorbeiführt. 
"Qutub-Minar" sind die Reste der ersten Moschee Indiens, gekrönt mit dem 72 Meter hohen Sandsteinturm, dem Minarett von 'Qutub' oder 'Qutab' oder 'Qutb' so richtig weiß das wohl keiner, jeder schreibt es anders. Die Anlage und die Moschee waren im 11.Jh. n.Chr. Zeichen der Islamisierung und begrenzten den östlichen Ausbreitungsgrad des Islam damals bis hierher.
Kartenquelle: https://www.openstreetmap.de/

Als erste gelangt man nach dem Passieren der Eingangskontrolle an diesen Säulengang.
Ihm gegenüber liegt das Fundament eines weiteren Versuches von Machtdemonstration, allerdings fehlgeschlagen, weil nie vollendet- 'Alai Minar'
Der Säulengang hat eine große Ähnlichkeit mit den des 'Angkor Wat' Komplex in Kambodscha, dies nicht ohne Grund. Die Anlage 'Qutab Minar' wurde durch die Moslems auf einer hier früher vorhandenen hinduistischen Tempelanlage errichtet, "Lal Khot", die erste Stadt Delhis. Vieles blieb erhalten wurde halt nur 'angepasst', so schlug man natürlich alle Gottheiten oder deren Abbilder von den Säulen und ersetzte sie durch islamische Zeichen und Symbole. Die Schattenspendende Wirkung war hier jedenfalls genaus so wichtig wie dort damals.

Ist man hier hindurch hat man Blick auf den Turm, der Anlage.


Blick auf die Verzierungen am Turm von "Minar"
Leider ist der Turm für Besichtigungen gesperrt, zu viele Inder nahmen sich von hier oben bereits das Leben...
Rund um den Turm sind dann zahlreiche Gebäude Tempel und Ausgrabungen aus der Zeit der Errichtung.Aber auch 'wir' waren beliebtes Fotomotiv...die Sylvie ganz besonders, wie sie in der nächsten Zeit noch feststellen durfte.
Einer schaut immer woanders hin, egal was man auch sagt... ( "So everybody have to look in the lense not on the display ok, my friends!!?")
Wunderschöne Verzierungen, Gravuren in Stein an diesem Torbogenunter dem die Sylvie hier grad ihr 'selfie' macht...
Nach ca. 2 Stunden Besichtigung machten wir uns auf den Rückweg. Unser Driver setzte uns dann in einem guten indischen Familienrestaurant irgendwo auf dem Weg von South Delhi nach New Delhi ab. Der Laden hieß "Hot Chimmney" und war ein kleines, sehr enges aber gutes Familienrestaurant. Dort gönnten wir uns eine leckere Mahlzeit, einschließlich eines guten Lassie's...Und mittlerweile war uns beiden klar, und dies wurde so zum Leitspruch der Reise und hat fast was philosophisches,
"every lassie is different" !!
Dann fuhren wir noch vorbei am "Ahskadar Tempel"
Im Anschluss ging es wieder zurück nach Old Delhi, wo uns unser Driver rausließ und wir nochmal zum 'Meena Bazar' und zur Moscheé hoch liefen um danach alleine den Rückweg anzutreten.
( Bilder dazu im Post zu Old Delhi).
Mittlerweile war es Abends und mit dem TukTuk, dass wir dann für unseren Rückweg nahmen
Dieser Eindruck setzte sich zum Glück dann im Inneren konsequent fort.
Für 100 Rupien (selbstverständlich freiwillige 'Donation' /Spende ist doch klar) vorbei am Tempelwächter.
Sie hätte jeder Geisterbahn bei uns Konkurrenz gemacht (die Gruft!)
Und damit war es das aus Delhi soweit. Es gab noch so vieles mehr zu sehen, aber dafür reichten unsere 2,5 Tage auch nicht aus.
bis zum nächsten Post, die Fahrt nach Jaipur. *Namastè*
Christian&Sylvie
























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